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o2 LTE: Schneller surfen im LTE-Netz

o2 LTE

Mit Highspeed durch das Netz jagen – dafür steht die vierte Mobilfunkgeneration LTE (“Long Term Evolution”). Die via Funknetz übertragenen Daten werden kabellos über ein neues Kodierungsverfahren gesendet. Dies sorgt nicht nur für die erhöhten Geschwindigkeiten, sondern macht die Verbindung auch unempfindlicher gegenüber Störungen. Besonders günstig ist der von vielen Mobilfunkanbietern nun voranschreitende Ausbau für diejenigen, die auf keinerlei Zugangsart, oder aber nur auf eine sehr langsame Verbindung zurückgreifen können, also quasi die Breitband-Diaspora.

Erstes Pilotnetz von o2

Im August 2010 nahm der Mobilfunker o2 sein erstes LTE Pilotnetz in München in Betrieb. Bei der Frequenzauktion im Frühling des gleichen Jahres erwarb auch o2 Frequenzen in allen Bereichen, die nun teilweise dem Ausbau des o2 LTE-Netzes dienen sollen. Dabei ist o2 nicht ganz so schnell wie die Konkurrenten Telekom und Vodafone, bietet aber dennoch Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s, was wohl für den Großteil der Nutzer ausreichen dürfte.

o2 LTE in der Stadt und auf dem Land

o2 LTE (www.o2-online.de) startete im Frequenzbereich von 2,6 Gigahertz. Im Bereich um 800 Megahertz wurden zudem die ersten o2 LTE-Piloten in den kleineren Orten Ebersberg und Teutschenthal gestartet. Dazu wurden bestehende Basisstationen umgerüstet. Ziel von o2 ist es aber auch, LTE deutschlandweit verfügbar zu machen. Partner bei der Zusammenarbeit sind Huawei und Nokia Siemens Networks.

Fokus auf mobile Nutzung

Das Angebot für die stationäre Nutzung, o2 LTE für Zuhause, ist recht schnell wieder aus dem Fokus der Vermarktung verschwunden. Die Zugänge waren zunächst nicht einmal schneller als herkömmliches DSL. Die Tarife waren also wirklich als Ersatz gedacht. Ob für Smartphone, Tablet oder als DSL-Ersatz: o2 hat zahlreiche Angebote, die je nach Nutzerverhalten staffelbar sind. Das Hauptaugenmerk von o2 liegt jedoch ganz klar auf dem mobilen Einsatz von LTE.