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E-Plus (BASE) LTE mit späterem Start

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E-Plus – mit der Marke BASE (www.base.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) auf dem deutschen Mobilfunkmarkt vertreten – geht bei LTE einen etwas anderen Weg als die übrigen drei Mobilfunkunternehmen. Während Vodafone, die Deutsche Telekom und o2 bereits die ersten Tarife vermarkteten, war E-Plus LTE noch nicht so weit. Zunächst einmal investierte E-Plus deutlich weniger Geld in die LTE-Frequenzen und ging bei der Versteigerung in einem wichtigen Frequenzbereich sogar leer aus. Man entschied sich, zunächst auf andere Techniken zu setzen, bei denen kein kostspieliger technischer Umbau nötig ist und bei denen es vor allem auch schon die nötigen Endgeräte gibt.

Pilotprojekt für E-Plus LTE Anfang 2011

Auf dem Mobile World Congress kündigte E-Plus in Zusammenarbeit mit den chinesischen Unternehmen China Mobile und ZTE einen LTE-Feldtest an. Dieser wurde bereits Ende 2010 geplant und 2011 in verschiedenen Frequenzbereichen durchgeführt. Dafür wird der so genannte TD LTE-Standard genutzt, der etwas anders funktioniert als die bereits bestehenden LTE-Netze der anderen Anbieter. Die Einführung von LTE in den Handytarifen im E-Plus-Netz hat der Netzbetreiber LTE ebenfalls nicht abgeschrieben, wie sich einige Zeit darauf zeigte.

E-Plus LTE kommt nun doch

Nachdem man einige LTE-Tests in größeren Städten erfolgreich absolviert hatte, begann man nun auch bei E-Plus mit dem LTE-Ausbau. Der größte Vorteil, den E-Plus durch den verspäteten Start hatte: Die Auflage, zuerst ländliche Gebiete mit besserem Internet zu versorgen, entfiel. So wurden im März 2014 erste LTE-Sendemasten in Städten wie Nürnberg, Berlin und Leipizig freigeschaltet. Bis Herbst 2014 kamen schnell weitere Standorte wie Kassel, Gießen und Solingen hinzu, sodass zu diesem Zeitpunkt rund 100 Städte mit E-Plus LTE versorgt wurden. Um die ländlichen Regionen hingegen scheint E-Plus einen Bogen zu machen.

Parallel werden bereits etablierte Techniken weiter ausgebaut, was ebenfalls zur Breitband-Versorgung der sogenannten “weißen Flecken” ohne schnelles Internet beitragen soll

E-Plus LTE fürs Handy

Im stationären Bereich gibt es von E-Plus keine LTE-Angebote. Fürs Handy jedoch gibt es sie, und wieder schlägt E-Plus eine andere Richtung ein als andere: Nicht nur, dass auch die Discount-Anbieter im E-Plus-Netz ihren Kunden LTE liefern können, zum Start gibt es den Daten-Turbo sogar ohne Aufpreis auf den Tarif. Wie es um den Zugang zum LTE-Netz auf die Dauer bestellt sein wird, bleibt abzuwarten.