Erfolgreich

ZTE testet Telefonie über LTE

Mit Beteiligung des chinesischen Telekommunikationsanbieters ZTE wurde jetzt ein erstmaliger Interoperabilitätstest für "Voice over Long Term Evolution" (VoLTE) erfolgreich abgeschlossen.

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Der Test wurde vom MultiService Forum (MSF) mit Unterstützung der GSM Association (GSMA) im Test- und Innovationszentrum von Vodafone in Düsseldorf ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Testszenarios stand die Validierung der wesentlichen Netzschnittstellen mit dem Ziel, Sicherheit für Strategien der Implementierung von Technologien verschiedener Anbieter für LTE, Evolved Packet Core (EPC) und IP-Multimedia Subsystem (IMS)zu schaffen sowie die technischen Empfehlungen der GSMA für IMS-basiertes VoLTE zu validieren. Zu den Testszenarien gehörten VoLTE Basis-Interoperabilität, globales Roaming und die Verbindung zwischen verschiedenen Netzen nach den GSMA-Spezifikationen.

ZTE stellte für die Tests zudem umfassende Netzwerklösungen für VoLTE gestützte IMS-Anrufe zur Verfügung. In den Tests wurden erfolgreich VoLTE-Anrufe (und auch MMTel-Dienste) zwischen zwei Standorten durchgeführt. Ebenso wurde LTE-Roaming zwischen unterschiedlichen Sites mittels dynamischer Policy-Kontrolle zwischen Eigen- und Fremd-Netzen, die DRAs nutzten, demonstriert. "Wir freuen uns sehr über die Resultate des vom MSF organisierten Tests zur VoLTE-Interoperabilität, denn er hat das Fundament für die Inbetriebnahme von VoLTE gelegt", erklärt Wang Xiaoqiang, Vice President, Core Network Products von ZTE. "ZTE hat sich verpflichtet, in VoLTE zu investieren und gemeinsam mit LTE-Betreibern innovative Sprachapplikationen für den Einsatz in LTE-Netzen zu erarbeiten."