LTE-Verfügbarkeit

Telekom LTE jetzt auch in Köln

Ab sofort kann sich Köln nicht nur über die 763 km des am besten ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetzes in Deutschland freuen. Zusätzlich dazu erhält die Stadt die schnellsten mobilen Surf-Verbindungen in der Republik: Nur zwölf Monate nach der Versteigerung nimmt die Deutsche Telekom das erste LTE-Hochgeschwindigkeitsnetz (Long Term Evolution) in einer deutschen Großstadt in Betrieb.

Köln© Jörg Engel / Fotolia.com
Nach Köln werden über 100 weitere Städte im gesamten Bundesgebiet mit dem Mobilfunk der nächsten Generation versorgt. Der weitere Ausbau startet in den kommenden Wochen.

LTE im gesamten Stadtgebiet verfügbar

Die 11 Linien der Kölner Stadtbahn sorgen für die optimale Vernetzung der einzelnen Haltepunkte. Die gleiche Funktion haben die 100 LTE-Basisstationen, die mobiles Surfen unter idealen Bedingungen mit bis zu 100 Mbit/s möglich machen. 576 Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe schaffen das, was auch mit einem LTE-Surfstick der Deutschen Telekom möglich wird: Die Vorteile modernster Technologie auch unterwegs zu nutzen.

"Mit dem neuen LTE-Angebot erweitern wir unser Produktportfolio und eröffnen den Kölner Kunden interessante neue Anwendungen via Funk. Somit gibt es die Möglichkeit, die Surf-Geschwindigkeit, die man vom Festnetz kennt, auch mobil zu erleben", so Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied und verantwortlich für das Deutschlandgeschäft der Telekom. "Diese Möglichkeit wird es in Zukunft auch für viele weitere Kunden in anderen Städten geben."

Telekom investiert 5 Milionen Euro für LTE in Köln

Rund 80 Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben in rund 5.000 Arbeitsstunden die Technik installiert. Neben den 100 LTE-Stationen hat das Unternehmen in den vergangen Monaten rund 120 km Glasfaserkabel im Kölner Stadtgebiet verlegt, um die Basisstationen mit der modernsten Übertragungstechnik zu verbinden. Ein Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro macht Köln jetzt auch beim mobilen Surfen zur schnellsten Stadt der Republik.

Vorteile für den Kölner Bürger auf einen Blick:

  • Geschwindigkeitsrekord: mobiles Surfen unter idealen Bedingungen mit bis zu 100 Mbit/s
  • Einsatz der 1,8 Ghz Technik für Surfen auf Glasfaserniveau
  • 100 LTE-Basistationen versorgen den gesamten Innenstadtbereich.
  • Rund 150 km² werden ausgebaut.
  • Speedstick LTE: Erstes LTE-Endgerät speziell für die mobile Nutzung. Der Speedstick LTE unterstützt neben der LTE-Technologie auch die bestehenden Netze und ann somit bundesweit auch in GSM/EDGE (2G) und auch UMTS/HSPA (3G) genutzt werden.
  • Ab 01.07. spezielles Tarifangebot für Köln: Für die Einführungsphase von LTE in Köln wird die Maximalgeschwindigkeit des aktuellen Tarifs web'n'walk Connect XXL für drei Monate auf bis zu 100 Mbit/s im Download erhöht. Zudem entfällt in den ersten drei Monaten der Grundpreis i.H.v. 74,95 €.
  • Mit der Verfügbarkeit von LTE in weiteren Großstädten erfolgt im Herbst 2011 die Einführung eines weiteren Highspeed-Tarifs. Dieser ermöglicht die Nutzung von LTE mit der vollen Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s im Download. Mit einem Inklusivvolumen von 50 Gigabyte kostet der Tarif monatlich 89,95 €. Auch dieser Tarif wird in der Einführungsphase für drei Monate grundpreisbefreit sein.

Testphase mit ausgewählten Geschäftskunden auch außerhalb von Köln

Parallel zum Ausbau in Köln startet bereits im Juni eine umfassende LTE-Testphase mit ausgewählten Geschäftskunden mit Schwerpunkt in München, Frankfurt und Münster. Mit dem zur Verfügung gestellten Speedstick LTE können die Kunden als erste die Vorteile von LTE erleben.

LTE: Die Technik der Zukunft

Im Mai 2010 hat die Deutsche Telekom erfolgreich an der bislang größten deutschen Frequenzversteigerung teilgenommen und dabei insgesamt 95 MHz an Spektrum gesichert. Insgesamt hat das Unternehmen für die neuen Frequenzbereiche rund 1,3 Mrd. Euro ausgegeben. Im Frequenzbereich von 790 bis 862 MHz, der sogenannten Digitalen Dividende, hat die Telekom 20 MHz (zwei Mal zehn MHz) ersteigert. Mit diesem Spektrum sollen zunächst ländliche Regionen mit Breitband-Anschlüssen versorgt werden und kurzfristig erst so genannte "weiße Flecken" geschlossen werden. Die Digitale Dividende eignet sich hierfür besonders, weil nur relativ wenige Funkstationen benötigt werden, um eine Breitbandversorgung zu realisieren.