Interpolarität

Schrittweiser Übergang von alten Netzen auf LTE möglich

Der chinesische Telekommunikationsanbieter ZTE hat jetzt die Interoperabilität zwischen den Mobilfunkstandards FDD-LTE/TD-LTE und GSM/UMTS erfolgreich getestet. Der erfolgreiche Test von ZTE demonstriert, dass eine schrittweise, Kosten schonende Migration von 2G- oder 3G-Standards auf LTE möglich ist.

LTE-Start© i12 GmbH

Gegenwärtig versorgen die Netzbetreiber einen Großteil der Mobilfunkkunden über etablierte 2G- und 3G-Netze. Wenn Telekom-Betreiber jetzt auf die LTE-Technik mit ihren größeren Bandbreiten und umfangreichen End-User-Services umstellen, stoßen sie auf Probleme wie begrenzte Abdeckung. Mit den Lösungen von ZTE lässt sich die Migration auf LTE flächendeckend auf einer einheitlichen Plattform durchführen. Der erfolgreiche Test wird die Konvergenz von vorhandenen Netzen auf die LTE-Technologie beschleunigen. Der Test zeigt auch deutlich, dass die Plattformen von ZTE in hervorragender Weise HD-Video unterstützen.

Darüber hinaus ermöglichte die Entwicklung und Anwendung von Multimode-Terminals führenden LTE-Betreibern, bestehende 2G/3G-Netze zu nutzen und globales Roaming anzubieten, um die Kosten der Installation von LTE-Netzen zu verringern. Die Zahl der kommerziellen LTE-Verträge für ZTE wächst stetig. Das Unternehmen gewann im ersten Halbjahr 2011 bereits 23 solcher Verträge (darunter von CSL, Telenor, Sonaecom und Hi3G)und überschritt damit die Gesamtzahl der Verträge, die das Unternehmen im Jahr 2010 abschließen konnte. Parallel nahm ZTE während der ersten Hälfte 2011 gemeinsam mit mehr als 80 Betreibern rund um den Globus Testnetze in Betrieb und erhielt von Betreibern weltweit Bestellungen für mehr als 100.000 LTE-Terminals. Das Unternehmen verfügt über eine breite Palette an LTE-Terminal-Produkten, darunter Datenkarten, Module, Tablet-PCs und Smartphones.