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LTE-Tarife für das iPad Air

Das iPad Air gibt es nun mit LTE-Tarifen von Vodafone und der Telekom. Günstiger geht es bei BASE, dann allerdings ohne LTE-Tarif.

Apple iPad Air© Apple

Apples iPad Air funktioniert sowohl im LTE-Netz der Telekom als auch im LTE-Netz von Vodafone. Mit LTE sind schnellere Datenübertragungsraten beim Internetsurfen möglich. Außerdem ist das LTE-Netz noch nicht so stark ausgelastet wie das UMTS-Netz, so dass LTE-Nutzer in den Genuss einer besseren Netzqualität kommen. "Wer sich für das iPad Air entscheidet, sollte nicht am dazugehörigen Tarif sparen. Denn in den vollen Genuss des Highclass-Tablets kommen Nutzer nur, wenn auch die Internetflatrate mithalten kann", sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Sven Ehrmann.

LTE-Tarife fürs iPad von Telekom und Vodafone

Wie ein Vergleich des unabhängigen Vergleichsportals Verivox zeigt, liegen die Angebote von Telekom und Vodafone fast gleichauf: Für das Tablet und eine 21,6 Mbit/s schnelle Internetflatrate zahlt man über die Vertragslaufzeit von 24 Monaten bei der Telekom durchschnittlich 41,61 Euro pro Monat und bei Vodafone 40,40 Euro monatlich. Bei beiden Angeboten beträgt das ungedrosselte Datenvolumen drei Gigabyte. Die Anschlussgebühr liegt bei 29,95 bzw. 29,99 Euro. Bei der Telekom wird zudem eine Einmalzahlung für das iPad in Höhe von 69,95 Euro fällig, bei Vodafone sind 99,90 Euro einmalig zu zahlen.

10 Euro günstiger ohne LTE - lohnt sich das?

Für preissensible Verbraucher gibt es eine weitere Variante: So bietet etwa BASE ebenfalls das iPad Air mit Tarif an - ohne LTE, dafür rund zehn Euro monatlich günstiger. Für eine ebenfalls maximal 21,6 Mbit/s schnelle Internetflatrate mit einem ungedrosselten Datenvolumen von einem Gigabyte sowie dem iPad Air zahlt man hier über die Vertragslaufzeit von 24 Monaten betrachtet durchschnittlich 30,04 Euro im Monat.

Allerdings garantiert BASE die 21,6 Mbit/s nur bis Jahresende, ab 2014 beträgt die Geschwindigkeit nur noch maximal 7,2 Mbit/s. "Verschiedene Tests haben gezeigt, dass das UMTS-Netz von E-Plus vor allem in Ballungszentren überlastet sein kann. Deshalb sollte man sich fragen, ob es sich nicht doch lohnt, zehn Euro mehr für einen schnellen und zuverlässigen Netzzugang zu investieren", gibt Ehrmann zu bedenken.