Tarife

LTE als DSL-Ersatz für Zuhause

Nachdem die Smartphone-Hersteller auf dem Mobile World Congress die neusten LTE-Handys vorgestellt haben, ist die Zukunftstechnologie in aller Munde. Doch wer mag, kann schon heute das Hochgeschwindigkeitsnetz nutzen - und zwar Zuhause als DSL-Ersatz.

LTE Abdeckung© Ezio Gutzemberg / Fotolia.com

"Zwar sind die LTE-Tarife im Vergleich zu DSL-Tarifen noch etwas teurer, doch wer an seinem Wohnort kein DSL- oder Kabelinternet empfangen kann, ist mit LTE gut beraten", erklärt Christof Zinkgräf, Leiter Telekommunikation beim unabhängigen Verbraucherportal Verivox.

LTE-Tarife von Vodafone ab 32 Euro

Vodafone bietet gleich vier LTE-Tarife an, die je nach Geschwindigkeit gestaffelt sind. Die Tarife heißen "LTE Zuhause Telefon & Internet", haben eine 24-monatige Laufzeit und enthalten auch eine Telefon-Flatrate für Festnetz-Gespräche. Für 32 Euro monatlich bekommt man den kleinsten LTE-Tarif mit einer Geschwindigkeit von 3,6 Megabit pro Sekunde und einer Drosselung ab 5 Gigabyte Datenvolumen. Die doppelt so schnelle Variante kostet 42 Euro und drosselt ab 10 Gigabyte.
Außerdem hat Vodafone zwei weitere "LTE Zuhause"-Tarife im Angebot, die jedoch mit 50 Euro beziehungsweise 70 Euro monatlich ordentlich zu Buche schlagen: Der erstgenannte Tarif ist 21,6 Megabit pro Sekunde schnell und reduziert die Surfgeschwindigkeit ab 15 Gigabyte, der schnellste LTE-Tarif für 70 Euro ist 50 Megabit pro Sekunde schnell und die Geschwindigkeit wird erst ab 30 Gigabyte gedrosselt.

LTE-Tarife der Deutschen Telekom ab 40 Euro

Der LTE-Tarif der Deutschen Telekom heißt "Surf Comfort via Funk" ist 7,2 Megabit pro Sekunde schnell und beinhaltet ebenfalls eine Festnetz-Flatrate. Die Drosselung erfolgt nach 10 Gigabyte Volumentransfer. Die Vertragslaufzeit beträgt auch hier 24 Monate und die Kosten liegen bei monatlich 40 Euro.

Alternative Glasfaser

Zur Breitbandabdeckung unterversorgter Regionen kann auch Glasfaser eine Alternative sein. Die Deutsche Telekom treibt den Glasfaser Ausbau derzeit massiv voran. Beim Ausbau ihres Glasfasernetzes setzt die Deutsche Telekom auf das Konzept Fiber to the Home, kurz FTTH. Dabei wird das Glasfaserkabel bis ins Haus