4G

LTE-Pilotprojekte: Vom Beginn des schnellen Mobilfunks

LTE heißt die Zukunft des mobilen Internets und ist der Nachfolger der UMTS-Technologie. Doch LTE soll noch mehr als nur mobiles Surfen per Handy oder Notebook ermöglichen. Gerade in ländlichen Regionen soll es eine Alternative zum herkömmlichen DSL sein, mit der Geschwindigkeiten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde erreicht werden können. Neben Sprachdiensten und schnellem Datentransfer soll somit auch IPTV ermöglicht werden. Im Rahmen verschiedener LTE-Pilotprojekte sollte zu Anfang getestet werden, ob die LTE-Technologie wirklich das hält, was sie verspricht.

Das erste kommerzielle LTE-Netz ging Mitte Dezember 2009 in Stockholm durch TeliaSonera und Ericsson an den Start. Auch in Deutschland wurden zu diesem Zeitpunkt schon LTE-Pilotprojekte von den großen Mobilfunkern durchgeführt. Für die Pilotprojekte kamen die im April 2010 versteigerten Frequenzen zum Einsatz, welche durch die Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks frei geworden waren.

Mann am NotebookIn Deutschland gibt es verschiedene LTE-Pilotprojekte.

Stören LTE-Pilotprojekte TV-Signale?

Während der Durchführung der LTE-Pilotprojekte sollte unter anderem untersucht werden, inwieweit diese Technologie wirklich das DVB-T-Signal oder Einspeisenetze für TV-Kabelnetze stört. Weiter wird bei solchen Projekten etwa getestet, welche Datenmengen stabil übertragen werden können. In den ersten Feldversuchen betrug die maximale Übertragungsgeschwindigkeit nur 17 Megabit pro Sekunde. Diese wurde dann in weiteren Versuchen auf die versprochenen 100 Megabit pro Sekunde und mehr gesteigert.

LTE-Pilotprojekte machen den Weg frei

LTE-Pilotprojekte haben den Weg freigemacht für die kommerzielle Nutzung des neuen Mobilfunkstandards. Die Vermarktung ist in vollem Gange und immer mehr Städte und Gemeinden bekommen Zugang zum LTE-Netz. Auch dank der LTE-Pilotprojekte ist es den Mobilfunkern heute möglich, diverse Tarife für die LTE-Nutzung anzubieten, sowohl für Zuhause als auch für unterwegs.

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