Ratgeber
LTE-Ausbau: Auch o2 ist mit am Start
Mit Highspeed durch das Netz jagen – dafür steht die vierte Mobilfunkgeneration LTE (“Long Term Evolution”. Die via Funknetz übertragenen Daten werden kabellos über ein neues Kodierungsverfahren gesendet. Dies sorgt nicht nur für die erhöhten Geschwindigkeiten, sondern macht die Verbindung auch unempfindlicher gegenüber Störungen. Bereits seit einer Weile ist bekannt, dass der LTE-Ausbau von o2 an den Start geht. Wie andere Netzbetreiber will sich auch o2 mit dieser neuartigen Technik auf dem Telekommunikationsmarkt profilieren und den Breitbandausbau beschleunigen. Nachdem der LTE-Ausbau von o2 zunächst mit einem Pilotprojekt im September 2010 in München getestet worden war, begann dann auch der Ausbau in den ländlichen Gegenden.
Weiße Flecken beseitigen mit dem LTE-Ausbau von o2

Im September 2010 hat o2 in München LTE in einem Pilotprojekt getestet, dann startete der Ausbau in ländlichen Gegenden. (Foto: o2)
Besonders günstig ist der von vielen Mobilfunkanbietern nun voranschreitende Ausbau für diejenigen, die auf keinerlei Zugangsart, oder aber nur auf eine sehr langsame Verbindung zurückgreifen können, also quasi die Breitband-Diaspora. Denn nicht nur o2 stellt LTE zunächst für die ländlicheren Regionen bereit, sondern auch die Konkurrenten haben mit dem Ausbau begonnen, um die so genannten weißen Flecken zu schließen. So werden auch beim LTE-Ausbau von o2 in den ländlichen Orten die 800-Megahertz-Frequenzen verwendet, die das Unternehmen bei der von der Bundesnetzagentur initiierten Frequenzversteigerung 2010 erworben hatte. Diese fand im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung statt, die für gleichberechtigte Nutzungsmöglichkeiten des Internets in Deutschland sowie für eine Bandbreite steht, die den Namen breitbandig auch verdient.
Verfügbarkeit LTE-o2
Der LTE-Ausbau von o2 über Deutschland hinweg kann noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Um von überall unterwegs mit dem Handy E-Mails abzurufen oder Musikvideos herunterzuladen zu können, müssen die Mobilfunknetze der vierten Generation noch weiter ausgebaut werden. o2 bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit, sich über die Verfügbarkeit von LTE bei o2 auf dem Laufenden zu halten und sich auch direkt vormerken zu lassen. Um LTE vollends nutzen zu können, sind allerdings auch eine neue Software sowie eine angepasste Hardware notwendig. Auch beim Start des UMTS-Netzes hatte es lange gedauert, bis genügend Endgeräte vorhanden waren. Nach den ersten Routern für Zuhause und Surfsticks für die mobile Nutzung begann Anfang 2012 dann auch die Vermarktung der ersten LTE-Handys.

Mit einem Surfstick kann man beispielsweise seinen Laptop kabellos mit dem mobilen Internet verbinden.
Surfstick

UMTS
Mit dem Mobilfunkstandard UMTS kann man derzeit mit bis zu 7,2 Mbit/s mobil im Internet surfen.
Infos zu UMTS
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