Ratgeber

HSPA für mehr Speed beim Up- und Download

HSPA vereint die beiden UMTS-Erweiterungen HSDPA und HSUPA. HSPA steht für “High Speed Packet Access” und ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und 1,45 Mbit/s im Upload. HSDPA ist hierbei für den Download zuständig und HSUPA für den Upload.

HSPA: Der Unterschied zwischen Up- und Download

HSUPA ist besonders für Anwender geeignet, die große Dateien versenden möchten. Das reine Surfen im Internet bewältigt die schnelle HSDPA-Technologie problemlos. HSUPA steht für den Upload, also das Hochladen von Dateien ins Netz. Der Begriff HSPA vereint beide Technologien, welche sich von ihrer technischen Umsetzung her sehr ähneln. Während HSDPA sich bereits etabliert hat, wird HSUPA in den Tarif-Details manchmal nicht einmal erwähnt. Will man sich sicher sein, dass der Tarif oder auch ein Endgerät HSUPA, also einen schnellen Upload, unterstützt, sollte man genau hinschauen oder nachfragen.

So schnell ist HSPA+

HSPA+ nennt sich eine weitere Ausbaustufe von HSPA. Hier wird eine Downloadgeschwindigkeit von 42,2 Mbit/s ermöglicht und für Uploads immerhin 11 Mbit/s. Trotz des Folgestandards LTE, welcher sich ebenfalls bereits etabliert, bauen die Netzbetreiber ihr HSPA+ Netz weiterhin aus. Das Gute: LTE ist abwärts kompatibel. Das heißt, ist der Mobilfunkstandard an einem Ort nicht verfügbar, greift das Smartphone oder Tablet auf den nächsten Standard zurück. Für die heutigen Nutzer ist HSPA zumeist ausreichend, bei immer stärker zunehmendem Datenaufkommen müssen sich aber die Kapazität und die Leistungsfähigkeit der Netze anpassen.

mobiles InternetHSPA ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und 1,45 Mbit/s im Upload.

Wie kann man HSPA nutzen?

Um über HSPA im mobilen Internet zu surfen, benötigt man ein Handy oder Smartphone, welches HSPA unterstützt oder eine entsprechende Karte oder Surfstick. Die meisten modernen Endgeräte haben damit kein Problem. HSPA ist mittlerweile an zahlreichen Standorten in Deutschland verfügbar. Dichter ist das Netz jedoch meist in den Ballungszentren, wo viele Nutzer auf einmal über ein und den selben Funkmast Internet beziehen. Auch zwischen den Netzbetreibern gibt es Unterschiede: Nicht jeder Netzbetreiber hat ein gleichwertig ausgebautes Netz an jedem Ort. Daher sollte man vor Vertragsabschluss beim gewünschten Anbieter prüfen, wie gut das Netz am gewünschten Ort tatsächlich ist.